So können bereits Studenten mit Riester fürs Alter vorsorgen
Früh übt sich.
Wer früh anfängt, steht später besser da. Nicht ohne Grund hat Papa Becker den kleinen Boris immer regelmäßig zum Tennisplatz gefahren; und nicht ohne Grund haben die Mozarts dafür gesorgt, dass Sohn Wolfgang Amadeus brav seine Sonatinen übt. Doch auch abseits der Genialität kann sich Frühstarten auszahlen. Zum Beispiel bei der Altersvorsorge. Verbrauchertipp.de erklärt, warum das Vorsorgen bereits für Studenten interessant sein kann.
Der Zinseffekt macht´s möglich: Je früher Sie mit der Altersvorsorge beginnen, desto geringer sind die monatlichen Einzahlungen ins Rentenpapier. Und selbst mit dem 400-Euro-Job im Copyshop lässt sich schon ganz solide für die Zeit nach dem Berufsleben vorsorgen. Das Zauberwort: Riester-Rente.Eigentlich gehören Studenten zwar nicht zum illustren Kreis der Förderberechtigten. Dennoch: Wer nebenbei einen Minijob hat, kann sich die Rentenversicherungsbeiträge des Arbeitgebers freiwillig auf die komplette Summe von momentan 19,5 Prozent aufstocken lassen. Natürlich können Sie dann nicht Ihr komplettes Gehalt verjubeln: Verdienen Sie 400 Euro im Monat, müssen Sie immerhin 30 Euro in die Rentenversicherung stecken.
Doch das lohnt sich! Wenn Sie auf diese Weise im Jahr 2006 drei Prozent des Jahresverdienstes in ein Riester-Paket einzahlen, legt Vater Staat die volle Fördersumme drauf: satte 114 Euro. Und es kommt noch besser: Wer vorsorgt, bekommt den Minijob auf die Renten-Wartezeit angerechnet -konkret kann das einen früheren Rentenbeginn bedeuten.
Studenten sind deswegen gut beraten, schon lange vor dem eigentlichen Berufsbeginn für später vorzusorgen. Auch für volljährige Schüler mit regelmäßigem Einkommen aus einem Minijob kann ein Frühstart in die Altersvorsorge interessant sein. Doch Vorsicht: Wer deutlich zu viel verdient, setzt damit leicht Kindergeld und Bafög aufs Spiel.
