So viel kostet ein Studium – und so lässt es sich finanzieren

Geschrieben von Redaktion in Banken und Finanzen | Kommentare sind deaktiviert für diesen Artikel

Studieren kalkulieren.

Auch wenn Bildung kein Luxus sein darf – Fakt ist: Studieren ist teurer denn je. Rund 700 Euro braucht der Durchschnittsstudent im Monat, um über die Runden zu kommen. Und das noch ohne die anstehenden Studiengebühren. Eine ganz schön stolze Summe – die sich durch den klassischen Minijob im Copyshop kaum verdienen lässt. Da sind andere Geldquellen gefragt. Verbrauchertipp.de hat einige Finanzierungsmöglichkeiten zusammengestellt.

Erst einmal sind die Eltern dazu verpflichtet, dem Studenten seine Hochschulzeit zu finanzieren. Voraussetzung: Der Nachwuchs hat das 27. Lebensjahr noch nicht vollendet und befindet sich in der so genannten Erstausbildung. 640 Euro schreiben die deutschen Familiengerichte als Mindestunterhalt vor. Klar, dass längst nicht alle Eltern diese Summe aufbringen können. Dann springt der Staat ein und zahlt für jedes studierende Kind unter 28 Jahren ein monatliches Kindergeld von 154 Euro. Ist damit die 640-Euro-Marke noch immer nicht erreicht, greift das sperrige “Bundesausbildungsförderungsgesetz” – kurz: Bafög. Das unterstützt die Eltern des Studierenden mit bis zu 585 Euro je Monat. Doch Vorsicht: Verdient der Nachwuchs abzüglich aller Unkosten im Jahr mehr als 7.680 Euro, ist das Kindergeld futsch. Bei Nebeneinkünften von mehr als 350 Euro im Monat, verschwindet zudem der Bafög-Anspruch.

Das fremdfinanzierte Studium kommt ebenfalls immer stärker in Mode. Ein Klassiker sind die Stipendien, die von Parteien, Kirchen oder staatlichen Institutionen vergeben werden – meist an besonders sozial oder politisch engagierte Studenten. Bafög und Stipendium in Kombination ist übrigens nicht drin – und die Höhe der Fremdfinanzierung richtet sich nach dem Einkommen der Eltern. Ganz neu in Sachen Fremdgeld sind die Studiendarlehen: Seit dem Wintersemester 2005/2006 finanzieren ausgewählte Banken das gesamte Studium. Dazu bieten die Geldinstitute zinsgünstige, langfristige Finanzierungsmodelle an – zurückgezahlt wird in der Regel bei Jobbeginn.

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