Wie ausgereift ist die Internet-Telefonie?

Geschrieben von Redaktion in Kommunikation | Kommentare sind deaktiviert für diesen Artikel

Telefonieren, häppchenweise!

Früher kamen beim Telefonieren über das weltweite Datennetz nur abgehackte Sprachpäckchen aus dem Hörer. Und wie sieht das heute aus: Überwiegt das Für bei Internet-Telefonie? Oder taugt die Technik noch immer nicht für störungsfreie Telefongespräche? Verbrauchertipp.de hat die spannende Technologie für Sie unter die Lupe genommen.

Telefonie per Internet, auch Voice-over-IP (VoIP) genannt, klingt vielversprechend. Mit Hilfe eines Computers und einem DSL-Internetanschluss – plaudern so viel man möchte – und das dank einer DSL-Flatrate zu einem monatlichen Fixpreis. So einfach und günstig ist das. Und noch besser: Sogar den Computer können Sie sich sparen. An die meisten aktuellen Router für den DSL-Anschluss können Sie direkt ein Festnetztelefon anschließen. Bei den meisten Anbietern können Sie in jedes Netz telefonieren und sogar SMS verschicken; doch Vorsicht: Noch nicht bei allen Internet-Telefonie-Anbietern ist das Anwählen von Sonder- und Notrufnummern ohne weiteres möglich!

Im Blick behalten sollten Sie auch das Datenaufkommen: Bei etwa 80 verbrauchten Megabyte pro telefonierter Stunde ist auf jeden Fall eine echte DSL-Flatrate ohne Volumenbeschränkung ratsam; mit Modem oder ISDN kommen in der Regel keine flüssigen Internet-Gespräche zu Stande. Flüssig müssen Sie auch sein, wenn Sie über Voice over IP zum Beispiel ins Mobilfunknetz telefonieren: Für Gespräche vom Internettelefon zum Handy verlangen viele Anbieter eine satte Mehrgebühr. Eine Billigvorwahl vorwählen? Meist nicht möglich.

VoIP hat also derzeit noch mit den Nachteilen zu kämpfen, kann sich jetzt aber schon in Teilbereichen und in Zukunft vielleicht auch komplett gegen das Festnetztelefonieren durchsetzen.

 

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